Wirkungsweise der Homöopathie

Den meisten Menschen erscheint die Wirkungsweise der homöopathischen Arzneien rätselhaft.

Die Ausgangssubstanz ist nach dem Verdünnungsprozess nicht mehr nachweisbar. Das Prinzip, dass ein Mittel, je stärker es verdünnt ist, um so besser wirken soll, klingt absurd und lässt sich mit medizinischen und pharmakologischem Denkweisen schwerlich vereinbaren.

Hahnemann nahm an, dass er mit der Verabreichung einer solch winzigen Dosis "etwas" aktivieren könne, dass in der Lage sei, im Körper einen Wechsel von Krankheit zu Gesundheit vorzunehmen. Dieses "Etwas" nannte er "Lebenskraft".

Das harmonische Zusammenwirken dieser Lebenskraft mit dem Körper sei die Grundlage für Gesundheit. Krankheit defi­nierte er als Ungleichgewicht zwischen dieser Lebenskraft und dem Körper. Dieses Ungleichgewicht könne z.B. durch Stress und traumatische Ereignisse verursacht werden.

Das homöopathische Arzneimittel sei in der Lage dieses Gleichgewicht wiederherzustellen und somit die Krankheit zum Verschwinden zu bringen. Außerdem werde durch dieses "Ausbilanzieren" der Körper vor neuen Erkrankungen geschützt. Dies drückt sich durch die Tatsache aus, dass Menschen, die homöopathisch behandelt werden, generell gesünder und weniger anfällig für Erkrankung sind!